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Neuer Berufsverband für Lichtdesigner

Zusammenschluss von Lichtdesignern, -planern und -Professoren

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Die Beleuchtungstechnik im architektonischen Umfeld ist nicht erst seit den LED-Lampen extrem komplex geworden. Der vor wenigen Monaten in Frankfurt/Main gegründete internationale Berufsverband für Lichtdesigner, die „Federation of International Lighting Designers“ (FILD), trägt diesem Umstand Rechnung.
Die „Federation of International Lighting Designers“ will das Arbeitsfeld des gestalterisch anspruchsvollen Umgangs mit Lichtplanung als geschützten Berufsstand etablieren. Auch die Ausbildung zum Lichtdesigner soll in der Folge – so ein weiteres Ziel der FILD – in Deutschland und anderen europäischen Ländern einheitlich und vergleichbar erfolgen.

Die „Federation of International Lighting Designers“ wurde im Dezember 2014 von zwölf Lichtdesignern bzw. Gestaltungs-Professoren aus Deutschland, Österreich und Belgien ins Leben gerufen. Im fünfköpfige Vorstand des in Frankfurt/Main eingetragenen Vereins sind die Lichtdesigner Erwin Döring (München), Ruairí O’Brien (Dresden), Rudi Neumann-Leimgruber, (Oldenburg), Beate Schulte (Wiesbaden) und Reinhard Vedder (München bzw. Mitterberg/Österreich) vertreten.

Die FILD versteht das Berufsbild des Lichtdesigners als fachliches Bindeglied zwischen Beleuchtungstechnik und Architektur – und zwar mit dem Anspruch, dass zeitgemäße Lichtlösungen am Stand der Technik den architektonischen Entwurf und die Designidee eines Gebäudes oder Raumkonzeptes wesentlich aufwerten können. Die Akzeptanz für Lichtdesign als eigenständiges, hochspezialisiertes Planungssegment bei Architekten bzw. Innenarchitekten zu erhöhen, ist daher eines der Anliegen der „Federation of International Lighting Designers“. Gegenüber der Lampen- und Leuchtenindustrie sehen sich die Mitglieder der FILD als interessensneutral.

Licht wirkt sich auf Wohlbefinden aus – der Ethikcode der FILD
Die Lichtgestaltung in Räumen und Gebäuden wirkt sich direkt auf das Wohlbefinden der Menschen aus, die diese Räume nutzen (Stichwort: humanzentrierte Lichttechnik). Ein weiteres verbindendes Element der FILD-Mitglieder ist daher die Ausrichtung der Beleuchtungsplanung für Gebäude und Räume unter den Aspekten nicht nur der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz, sondern auch der Gesundheit. Die entsprechenden Prinzipien sind im Ethikcode des Interessensverbandes festgehalten, der bei der Gründung der FILD formuliert wurde.

Zu den weiteren Anliegen der FILD zählen neben der Darstellung des Berufsbildes in der Öffentlichkeit auch die Schaffung einer Honorarordnung für Lichtplaner und deren Einbindung in die landesüblichen Honorarordnungen.

Lichtdesigner aus allen Ländern können Mitglied werden
Wie es der Verbandsname bereits andeutet, orientiert sich der Interessensverband bei all seinen Bestrebungen international und lädt alle interessierten Lichtdesigner ein, sich um eine Mitgliedschaft zu bewerben. Architekten, Innenarchitekten und alle Interessierten können sich auf der Website der FILD informieren: www.fild.eu

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