LMT gehört zu den Herstellern, die uns als Lichtplanende dabei unterstützen, nicht in Leuchten, sondern in Licht zu denken. Durch die konsequente Ausrichtung auf individuelle Sonderlösungen eröffnet das Unternehmen Gestaltungsspielräume, die weit über Standardprodukte hinausgehen.
Bei der Werksführung erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die Fertigungsprozesse und konnten aus nächster Nähe erleben, wie aus planerischen Anforderungen maßgeschneiderte Lichtlösungen entstehen. Besonders beeindruckend war die Bandbreite der Möglichkeiten, die sich durch die enge Verzahnung von Entwicklung, Metallverarbeitung und Lichttechnik ergeben.
Mit über 50 Mitarbeitenden, modernster Fertigungstechnik und mehr als 35 Jahren Erfahrung im Leuchten- und Metallbau hat sich LMT als Spezialist für Sonderleuchten etabliert. Nahezu jede individuelle Anforderung an Licht, Form und Konstruktion kann hier umgesetzt werden. Für uns als Lichtdesignerinnen und Lichtdesigner ist dieser Blick hinter die Kulissen besonders wertvoll: Denn die Möglichkeiten der Fertigung beeinflussen unmittelbar die Freiheit und Qualität unserer gestalterischen Konzepte.
Anhand inspirierender Projektbeispiele wurde deutlich, welches Potenzial in einer engen Zusammenarbeit zwischen Lichtplanung und Herstellerkompetenz steckt. Der Besuch hat eindrucksvoll gezeigt, wie innovative Lichtlösungen entstehen und welchen Beitrag maßgeschneiderte Produkte zur architektonischen Qualität eines Projekts leisten können.
Wir bedanken uns herzlich bei der LMT Leuchten + Metall Technik GmbH für die Gastfreundschaft, die interessanten Einblicke und den offenen fachlichen Austausch.
Ein besonderer Dank gilt zudem dem Unternehmen für das Sponsoring des FILD Lighting-for-Excellence Student Award, mit dem wir alle zwei Jahre herausragende Nachwuchstalente im Lichtdesign auszeichnen und fördern.
Fild-Sponsor LMT lädt in die Betriebsstätte in Hilpoltstein ein.
Die LMT Leuchten+Metall Technik GmbH unterstützt uns regelmäßig beim Lighting-for-Excellence Student Award. Das Unternehmen zeichnet sich durch eine enge und individuelle Zusammenarbeit zwischen Planer und Hersteller aus, was es ermöglicht, sehr präzise Lichttechniken zu entwickeln. LMT gehört zu den Herstellern, bei denen das Licht im Mittelpunkt steht, nicht nur die Leuchte (siehe auch die beiliegenden Projektbeispiele, die in Zusammenarbeit mit LMT entstanden sind).
Bei der Werksführung haben wir die Gelegenheit, diese Formen der Zusammenarbeit zu besprechen und anhand von Beispielen zu sehen, wie projektbezogene Lichttechnik entwickelt und eingesetzt wird.
Das Treffen findet am Dienstag, den 21. Juli 2026, ab 15:00 Uhr statt. Herr Otterpohl wird uns durch die Produktionsstätten führen.
Ort:
LMT Leuchten+Metall Technik GmbH
Dieselstraße 5
91161 Hilpoltstein
Für fild-Mitglieder ist die Teilnahme kostenfrei. Auch interessierte Nicht-fild-Mitglieder sind willkommen, werden aber um einen Unkostenbeitrag von 15 EUR gebeten.
Liebe Mitglieder der fild e.V.,
Was die neue Richtlinie betont, sollte für uns keine Neuigkeit sein: Künstliche Beleuchtung hat erhebliche Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen. Viele von uns LichtplanerInnen berücksichtigen die Regelansätze dieser Richtlinie bereits, um den Anforderungen des Artenschutzes gerecht zu werden – oder noch besser: Wir denken und planen bereits deutlich darüber hinaus.
Schwierig wird es für uns LichtgestalterInnen, wenn wir unseren AuftraggeberInnen gegenüber erklären müssen, warum eine gute Lichtgestaltung weder einfach noch schnell ist und nicht allein durch Lichtquantität erreicht werden kann. In diesem Zusammenhang kann die BfN-Schrift 772 eine wesentliche Argumentationshilfe sein, denn der Schutz von nachteiligen Auswirkungen künstlicher Beleuchtung soll nun in das Bundesnaturschutzgesetz aufgenommen werden.
Das IGB (Leibnitz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei) hat im Rahmen der BfN-Schrift beschrieben, wie man mit den ökologischen Herausforderungen umgehen kann. Außerdem zeigt es auf, wie aus rechtswissenschaftlicher und verwaltungswissenschaftlicher Sicht eine effiziente Regulatorik gelingt.
Das betrifft auch unsere zukünftigen Argumentationen in Bezug auf Honorare, insbesondere im Zusammenhang mit öffentlichen AuftraggeberInnen: Beleuchtungsanlagen zu entwickeln, die den zunehmend strengeren Anforderungen des Umwelt- und Artenschutzes gerecht werden, sowie die Nachweisführung zur Reduzierung von Fehlstrahlung, ist zwar theoretisch eine Verpflichtung für Lichtplanende, jedoch bislang kein Teil der Grundleistungen im Leistungsbild der HOAI.
Hier ist die Pflichtlektüre für alle, die im Außenraum und auch den Außenraum tangierenden Innenraum beleuchten:
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In dieser Woche waren wir stolz darauf, als fild auf der Light & Building 2026 zu präsentieren, und wir bedanken uns herzlich bei unserem Partner und Sponsor LMT (Leuchten + Metall Technik) für die Möglichkeit, am Messestand vertreten zu sein.
Auf der „Design Plaza“ boten wir ein spannendes Programm unter dem Titel „Licht statt Leuchte – Die Bestimmung der Wahrnehmung“. Unsere Mitglieder Reinhard Vedder, Prof. Peter Andres, Fatih Yetgin, Jan Nielsen und Frank Bernhard Vetter hielten inspirierende Vorträge zu diesem Thema.
Ein Höhepunkt war die Preisverleihung für den FILD Lighting-for-Excellence Student Award 2026, die von unserem Präsidenten Helmut Angerer moderiert wurde. Dieser Preis wurde dank der großzügigen Unterstützung unserer Sponsoren LMT, Erco und XAL möglich gemacht.
Wir danken allen, die uns besucht haben, und freuen uns darauf, gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft der Lichtgestaltung zu arbeiten!
Vom 8. bis 13. März 2026 sind wir als federation of international lighting designers (FILD e. V.) auf der Light & Building in Frankfurt vertreten.
Wir freuen uns, euch unser diesjähriges Programm vorzustellen.
Unser Motto:
„Lichtarchitektur – Licht statt Leuchte: Die Bestimmung der Wahrnehmung“
Ort: Halle 3.1, Design Plaza
13:30 – 13:40 Begrüßung zum diesjährigen Programm, Helmut Angerer (Präsident der FILD)
13:40 – 14:10 Reinhard Vedder – Was kluge Lichtarchitekten und verantwortungsbewusste Leuchtenhersteller tun, um gute Lichtkonzepte zu realisieren
14:15 – 14:50 Preisverleihung: FILD Lighting-for-Excellence Student Award 2026
14:55 – 15:25 Frank Bernhard Vetter – Stadtlicht statt Leuchte: wie Orte und Räume entstehen
15:30 – 16:00 Peter Andres – Lichterleben im nächtlichen Raum und verantwortungsvoller Umgang mit unserer Umwelt
15:30 – 16:00 Jan Nielsen – Metamorphose eines öffentlichen Raumes
16:00 – 16:30 Fatih Yetgin – Leuchten sind nicht Licht – Warum gute Räume ein Lichtkonzept brauchen
Wir freuen uns auf inspirierende Gespräche und Begegnungen in Frankfurt. Wer dabei ist – meldet euch gerne bei uns!
#FILD #LightBuilding2026 #Lichtdesign #LightingDesign #Lichtarchitektur #Frankfurt #StudentAward
Referenten:
Jochen Schröder – Mitglied der FILD – Architekt, unique.works, Hamburg
Florian Reißmann – Dipl.-Ing., Lichtplaner, inlux.de, Hamburg
Umfang:
8 Fortbildungsstunden / Unterrichtseinheiten je 45 Minuten
Termin:
Donnerstag, 16. Oktober 2025
9:30 – 17:00 Uhr
Veranstaltungsort
Hamburgische Architektenkammer KdöR
Grindelhof 40
20146 Hamburg
In Zeiten nachhaltigen Bauens und steigenden Gesundheitsbewusstseins gewinnt Tageslicht weiter an Bedeutung. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen: Licht beeinflusst nicht nur das Sehen, sondern auch unseren biologischen Rhythmus, unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit – Stichwort: nicht-visuelle Lichtwirkungen.
Gefragt ist ein ganzheitlicher, integrativer Planungsansatz – von der ersten Konzeptidee bis zur Umsetzung –, um das gestalterische und ökologische Potenzial von Tageslicht voll auszuschöpfen.
Anhand eines praxisnahen Beispiels wird gezeigt, wie durchdachte Tageslichtplanung die Aufenthaltsqualität und Wirkung von Räumen maßgeblich verbessern kann:
Im Berliner Industriedenkmal Hallen am Borsigturm, ehemals Standort schwerer Hochöfen, wurde in den 1980er Jahren ein Einkaufszentrum integriert. Trotz architektonischer Aufwertung blieb die Aufenthaltsqualität lange unbefriedigend.
Durch eine detaillierte Tageslichtanalyse konnten Problembereiche identifiziert und eine maßgeschneiderte Lichtstrategie entwickelt werden. Ziel war es, die natürliche Lichtwirkung zu verbessern und das Wohlbefinden der Besucher deutlich zu steigern.
Das Projekt wurde mit dem Sonderpreis Tageslicht des Deutschen Lichtdesign-Preises ausgezeichnet.
Ein großer Tageslichteintrag in Innenräumen eröffnet Möglichkeiten für eine energieeffiziente Lichtplanung. Durch den Einsatz moderner Steuerungstechnik kann das Kunstlicht dem Tageslicht angepasst und deutlich reduziert werden – ein wichtiger Beitrag zur Energieoptimierung.
Neben den technischen Lösungen werden auch gestalterische Aspekte thematisiert. Starke Kontraste zwischen hellen Tageslichtzonen und dunkleren Raumbegrenzungen können als unkomfortabel empfunden werden. Ein gezielter Einsatz von Kunstlicht ermöglicht es, solche Effekte auszugleichen und damit gestalterische Akzente zu setzen.
Das Seminar bietet einen Einblick in aktuelle Technologien, planerische Strategien und gestalterische Möglichkeiten rund um eine tageslichtnahe, nutzerfreundliche Beleuchtung.
Als Gewinner in der Kategorie Publikumspreis wurde das Projekt
GEDENKSTÄTTE KZ DRÜTTE in Salzgitter
bei der Verleihung des Deutschen Lichtdesignpreises 2025 gekürt. Die sensible und angemessene Lichtgestaltung stammt von fild-Mitglied Michael Feller und Fabienne Czayka vom Büro Lichtgeplant.
Über das Projekt:
Das KZ Drütte entstand im Oktober 1942, als Außenlager des KZ Neuengamme, in den Räumen des Lagers 27 auf dem Werksgelände der Reichswerke „Hermann Göring“. Die etwa 3000 Häftlinge wurden in der Rüstungsproduktion der Reichswerke eingesetzt und stellten Granaten her. Bis zur Räumung des Lagers am 7. April 1945 starben hier mehrere hundert Männer.
Heute stehen die alten Hallen des KZ auf dem Gelände der Salzgitter Flachstahl GmbH, ein Teilbereich davon kann seit 1994 besichtigt werden. Der Konzern entschied sich 2017/2018 dazu, rund 1000m² zusätzliche Fläche für die Neugestaltung der Gedenkstätte zur Verfügung zu stellen.
Das zurückhaltende Konzept der Umgestaltung sollte den Ort erlebbar machen, so dass dieser selbst wirken kann. Der gleiche Ansatz wurde auch auf die Beleuchtungsplanung der Gedenkstätte übertragen. Eine funktionale, sich zurücknehmende, aber gezielte Beleuchtung der Exponate wurde entwickelt. Diese Art der Beleuchtung ergibt in jedem Raum ein anderes, interessantes Schattenspiel auf dem Boden der Halle. Die scharfen Schatten und bewusste „Lichtinseln“ unterstützen die Wirkung des gesamten Ortes und seiner Geschichte.
Matthias Frank Schmidt
Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte / Glückauf Immobilien GmbH, 38239 Salzgitter-Watenstedt
Kleineberg GmbH & Co KG Architekten und Ingenieure, 38114 Braunschweig
Hinz & Kunst, Braunschweig
IWP Goslar, 38640 Goslar