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Verschoben: Light + Building findet im September 2020 statt

Aufgrund der Verschiebung der Light + Building verschieben wir ebenfalls unsere Vortragsreihe und die Jahreshauptversammlung in den September.

VERSCHOBEN: Vortragsreihe „Licht braucht Schatten“ auf der Light + Building 2020

Aufgrund der Verschiebung der Light + Building verschieben wir auch unsere Vortragsreihe in den September.

 

Einladung zur Vortragsreihe: „Licht braucht Schatten“

Vortrags-Programm der FILD Referenten auf der Light & Building am 10.03.2020

Vortragsort: Messegebäude – Raum ARGUMENT, Halle 3 C Westseite Vortragsprogramm

 

09:25h

Eröffnung und Begrüßung

 

09:30h-9:50h

Die 3 Schattenseiten des Lichts, Piri Verena Weise, Architektin (FH) Lichtarchitektin/Büro Weise

 

10:05h-10:30h

Ein Wechselspiel zwischen Licht und Schatten, Das Ulmer Münster im neuen Licht, Walter Bamberger, Dipl.-Ingenieur/Büro Bamberger

 

11:00h-13:45h

Interne Veranstaltung für FILD Mitglieder

 

14:00h-14:30h

Eine neue Größe der Lichtqualität „HgF“ (lx/cm)

Wie kann der Licht-Gradient zwischen diffusem und gerichtetem Tages-und Kunstlicht gemessen werden? Markus Felsch, Dipl.-Ing. Lighting Design/Büro Felsch

 

14:40h-15:10:h

Dialog zwischen Licht und Schatten Anselm Kiefer, La Tourette, Mario Rechensteiner, Lichtdesigner, Schweiz/Büro Artlight

 

15:20h-15:50h

Die Macht des Schattens, Reinhard Vedder Architekt Lichtdesigner /Vedder Licht

 

16:00h-16:30h

Umweltpsychologie: Sehen, Erkennen, Bewerten Torsten Braun, Dipl. Psychologe und Lichdesigner/Büro Die Lichtmacher

 

16:40h-17:10h

Schattenplanung, Helmut Angerer, Lichtgestalter/Büro Conceptlicht

 

Alle Vorträge in Deutsch.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch…

Die Lindauer Thesen

Die Lindauer Thesen/The Lindau Propositions

FILD stellt die Forderungen zur Zertifizierung des Berufsfeldes und zur Qualitätssteigerung  der Lichtgestaltung auf dem PLDC pre-convention meeting der Lighting Designers´ Associations in Rotterdam vor.

FILD presents the requirements for the certification of the professional field and for improving the quality of lighting design at the PLDC pre-convention meeting of Lighting Designers‘ Associations in Rotterdam.

In Lindau, Bayerns Leuchtturm am Bodensee, trafen sich die Mitglieder der FILD im Oktober 2018, um zentrale Forderungen an die Lichtgestaltung und -planung zu diskutieren und Vorschläge des Verbandes in die Öffentlichkeit zu bringen. Das Ergebnis sind die „Lindauer Thesen 1+2“, die sich der Zertifizierung des Berufsfeldes und der Qualitätssicherung der Lichtplanung widmen. Mit weiteren Aktionen in den kommenden Jahren verstärkt FILD -Federation of International Lighting Designers- die Kenntnis von Nutzen und Bedeutung der qualifizierten Lichtplanung im deutschsprachigen Raum.

In Lindau, Bavaria’s lighthouse on Lake Constance, members of FILD met in October 2018 to discuss the principal requirements for lighting design and planning and to put forward the association’s suggestions to the public. The result was the “Lindauer Thesen 1+2”, propositions dedicated to the certification of this professional area and achieving Quality Assurance in lighting design.

 

Lindauer Thesen 1 – Zertifizierung des Berufsfeldes:

  1. Lichtdesigner muss ein anerkannter Beruf mit geschütztem Berufstitel werden.
  2. Das Leistungsbild für Lichtdesigner muss eindeutig definiert werden.
  3. Auf dieser Basis wird eine eigene Honorarordnung (HOLD) entwickelt.
  4. Basis für den Berufstitel sind verbindliche Ausbildungsstandards nach Bologna-Kriterien, konkret ein Masterstudiengang „Architectural Lighting Design“.
  5. Es sollen europaweit einheitliche Lehrinhalte für dieses Studium entwickelt werden;   Referenz hierfür ist der Masterstudiengang „Lighting Design“ der Hochschule Wismar.
  6. Der Master-Studienabschluss „Lighting Designer MA“ berechtigt zum Berufstitel.

 

Lindau Propositions 1 – Certification of the Profession:

  1. Lighting design must become a recognised profession with a protected professional title.
  2. The scope of lighting designer must be clearly defined.
  3. On this basis, a proprietary fee structure (HOLD) will be worked out.
  4. The basis for the professional title will be obligatory educational standards according to Bologna criteria, specifically a Master’s degree in “Architectural Lighting Design”.
  5. Course material will be developed so as to be consistent across Europe; the reference for this shall be the Master’s degree in “Lighting Design” at Hochschule Wismar.
  6. Completing the Master’s degree “Lighting Designer MA” confers entitlement to professional status.

 

Lindauer Thesen 2 – Qualitätssicherung der Lichtplanung:

  1. Wir treten für eine vertiefte Grundlagenforschung zum Phänomen Licht ein.
  2. Lichtdesign muss als technisch-gestalterisches Fachgebiet Anerkennung finden.
  3. Dazu braucht es ein Masterstudium mit festgelegten Inhalten (s. o.).
  4. Analog zur Akustik ist auch Lichtdesign als Pflichtfach in allen (bau-, elektro-) technischen und gestalterischen Studiengängen von Universitäten und Fachhochschulen zu etablieren.
  5. Unabhängige Lichtdesigner sind in alle Entwicklungs- und Gestaltungsbereiche des öffentlichen Lebens einzubeziehen.
  6. Die Normierung von Leuchtkörpern und Lichtquellen entspricht nicht mehr dem Stand der Technik und ist deshalb an neuesten und physiologisch sinnvollen Lichtqualitäten anzupassen und zu ergänzen.

 

Lindau Propositions 2 – Quality Assurance in Lighting Design:

  1. We speak up for deeper fundamental research into the phenomenon of light.
  2. Lighting design must achieve recognition as a technical and creative area of expertise.
  3. This will require a Master’s degree with defined course content (see above).
  4. In a manner analogous to acoustics, lighting design should also be established as a mandatory subject in all (construction, electrical) technical and creative courses at universities and technical colleges.
  5. Independent lighting designers should be involved in all areas of development and design relevant to public life.
  6. The standards applied to illuminants and light sources no longer reflect the technical state of the art and should therefore be adjusted and amended to the latest, physiologically relevant qualities of light.